FAQ´s - Häufig gestellte Fragen

Solarstrommodule:

Wie lange halten Solarstrommodule?
Die meisten Hersteller geben eine Leistungsgarantie auf 25 Jahre 80% sowie 10 Jahre 90% der Nennleistung. Des Weiteren geben Sie eine Produktgarantie von 2 bis 5 Jahren. Wobei die Länge der Produktgarantie nicht so wichtig ist, da bei einer durch die Herstellung des Moduls auftretender Defekt oder Leistungsabfall dann durch die Leistungsgarantie abgedeckt ist.
Sie können davon ausgehen, dass Solarstrommodule über 30 Jahre gute Erträge liefern.

Welche Module sind aufgrund ihrer Leistungstoleranzen +-3% oder +-5% zu empfehlen?
Diese Frage kann nicht generell beantwortet werden. Es gibt Hersteller, die ihren Toleranzspielraum nach unten komplett ausnützen. Da ist es natürlich besser sich für Module mit +-3% zu entscheiden. Auf der anderen Seite gibt es auch Hersteller, die eine Leistungstoleranz von +-5% angeben, allerdings zu 98% Module im Plusbereich ausliefern.

Wechselrichter:

Wie lange halten Wechselrichter?
Wechselrichter halten im Durchschnitt etwa 12 Jahre.

Was gibt es für Garantien bei Wechselrichtern?
Die Hersteller geben ab Werk eine Garantie von 2 bzw. 5 Jahren. In der Regel können die Garantien gegen Aufpreis auf 5 bzw. 10 Jahre verlängert werden.
Wenn ein Wechselrichter kaputt geht geschieht dies in der Regel im ersten Jahr. Danach ist die Ausfallwahrscheinlichkeit sehr gering. Wer aber eine 100%ige Sicherheit haben will sollte die Garantie verlängern lassen.

Meine Modulleistung ist 20 KWp die Wechselrichter Spitzenleistung liegt allerdings nur bei 15 KWp.
Ist das richtig?
Ja. Als Faustformel gilt Modulleistung minus 20 bis 25% ist max. Wechselrichterleistung, unter Berücksichtigungen der Modulspannungen bei extremen Temperaturen (Kälte-Hitze).

Versicherung:

Muss ich meine Solarstromanlage versichern?
Grundsätzlich sollte jede Solarstromanlage versichert werden. In der Regel ist es ausreichend sie mit in die Gebäudeversicherung zu nehmen, damit sie gegen die Gefahren Sturm, Hagel, Blitz und Feuer versichert ist.
Wer eine größere Sicherheit wünscht kann eine so genannte „Allgefahren-Versicherung“ abschließen. Neben den oben genannten Gefahren können hier zusätzliche Risiken wie Diebstahl, Vandalismus, eigene Ungeschicklichkeit, Wasser, Schneelast, Bedienungsfeheler, Ertragsausfall usw. versichert werden.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einer Betreiberhaftplicht. Diese deckt Personen- und Sachschäden ab.